Only in Japan (4) – Fukushima-Möhre oder was?!

Nun hat es mich bereits zum dritten Mal nach Japan geführt, im Geschäft kann ich jetzt immerhin Dank der Hilfe einer Freundin schon sagen „Daijobu desu“, was so viel heißt wie „Danke, geht schon“, damit die Verkäuferin nicht jedes noch so kleine Brötchen in eine Tüte legt. Ja, langsam, langsam geht es voran.

Viele Dinge sind natürlich nicht mehr so neu, aber der Besuch im Supermarkt ist dennoch immer wieder ein Erlebnis. Und das nicht nur wegen der exorbitanten Preise.

Eine dieser Möhren kostet umgerechnet etwa 2,60 Euro das Stück. Bei der Länge scheint das fast verständlich, aber warum ist die nur so lang? Kommt die etwa aus Fukushima? Auch meine japanischen Freundinnen gucken ein wenig verdutzt, als ich ihnen das Foto zeige,  erklären dann aber wissend, dass sie wohl typisch für eine bestimmte Region sei.

die Riesenmöhre
die Riesenmöhre

Wo Gemüse und Obst fast unerschwinglich sind, darf man auch im Restaurant nicht zu viel erwarten. Da freute ich mich auf einen frischen Tomatensalat und bekam das. Naja, da bleibt man wenigstens so, wie man ist :-).

japanischer Tomatensalat
japanischer Tomatensalat

….und passt danach auch noch in solche schönen Hosen. Obwohl ich jetzt nicht genau verstanden habe, warum man dem Kunden den Po deshalb so entgegenstrecken muss. Man stelle sich das mal für Männerhemden mit Bauch vor.

der perfekte Po
der perfekte Po

Irgendwie erinnert mich das gerade an eine Verkäuferin in einem deutschen Geschäft, die beim Jeanskauf zu mir sagte: „Diese Hose macht einen schönen Po, bei jeder Frau.“

Ganz andere Ein-und Ausblicke hatten wir da in einem Restaurant im schönen Musashi-Koyama: 

Bier und Po
Auch Bier trinken kann offenbar einen schönen Po machen

Die Japaner und Japanerinnen sind nicht nur ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk, sie denken auch mit, damit alles seine Ordnung hat. Vor allem auf der Toilette, die ja jeden Besucher begeistern, lohnt sich der genaue Blick.

na, wer hat hier an Schweinkram gedacht?!
na, wer hat hier an Schweinkram gedacht?!

Und zum Schluss entdeckte ich noch diesen Herrn hier. Während Ministerpräsident Abe mit     Obama in Pearl Harbor weilte, hüpfte er durchs Fernsehprogramm. Sein Hit: Apple-Pen. Unbedingt sehenswert, auch sehr gut geeignet, um die Englischkenntnisse aufzupolieren!!!

der gefiel mir besonders
mit selbstgemalter Pornoleiste

Über Kathrin Erdmann

Was das soll… der Journalismus ist schnelllebig und manchmal ist in einem Hörfunkbeitrag noch längst nicht alles gesagt. In diesem Blog soll es um aktuelle Fragen der Bildungs- und Zuwanderungspolitik gehen. Er möchte Denkanstöße geben, Absurditäten aufzeigen und hoffentlich zur Diskussion anregen